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Sehenswertes beim Urlaub in Eppan

Den Süden Südtirols kennen lernen

Tauchen Sie ein in vergangene Zeiten und begeben Sie sich auf eine Reise durch die Kultur, die Landschaft und die Geschichte von Eppan: Wahre Naturschätze und prächtige Zeugen historischer Baukunst erzählen ihre ganz eigene Geschichte.
Hier finden Sie unsere Tipps für Ihren Urlaub in Eppan und Umgebung, die allesamt leicht erreichbar sind.

Die Burg Hocheppan und ihre Burgkapelle

Hoch über dem Etschtal, oberhalb von Missian, liegt die mittelalterliche Burganlage Hocheppan und zählt durch ihre besondere Lage, den einmaligen Ausblick von den Ötztaler Alpen bis zu den Dolomiten und die Landeshauptstadt Bozen und die romantische Schönheit zu den eindrucksvollsten Zeitzeugen aus dem Mittelalter. Ganz besonders ist der fünfeckige Bergfried, der teils noch aus dem 12. Jahrhundert stammt. Im Inneren der Anlage befindet sich eine kunsthistorisch sehr wertvolle Burgkapelle mit romanischen Fresken, die „Sixtinische Kapelle der Alpen“, wie sie auch genannt wird. Neben religiösen Motiven wie die „Maria Heimsuchung“ finden sich auch seltene profane Darstellungen wie die törichten Jungfrauen und die Knödelesserin – der erste Beleg für Tiroler Knödel. Wissenswertes zu den Wandmalereien der Burgkapelle Hocheppan sowie zur Burg selbst vermittelt täglich eine Führung. Die Burg kann im Rahmen der Drei-Burgenwanderung besichtigt werden.

Burg Boymont

Die Burganlage Boymont wurde im Jahre 1235 errichtet und weist typische Stilmerkmale der Romanik auf. Erstaunlich und untypisch sind die klaren Linien des rechteckigen Baus. Entlang der Ringmauer zieren sehr schöne Triforien die stattliche Anlage. Im Nordosten befindet sich der Hauptturm, im Nordwesten ein kleinerer Turm. Über dem Eingang liegt die Burgkapelle. Um 1530 wurde sie vermutlich aufgrund eines Brandanschlags zerstört und nicht wieder aufgebaut. Erst Ende des 20. Jahrhunderts ließen die heutigen Besitzer, die Eigentümer von Schloss Korb, die Burg restaurieren und wieder in Stand setzen. Besonders die Rundbogenfenster wurden aufwändig saniert. Heute beherbergt die Ruine Boymont eine Burgschenke, die Südtiroler Gerichte anbietet.

Schloss Sigmundskron und das MMM Firmian

Schloss Sigmundskron oberhalb der Ortschaft Frangart ist eine der ältesten Burgen in Südtirol. Laut Erwähnungen aus dem Jahre 945 wurde sie im Hochmittelalter erbaut und in der Spätgotik umgebaut, wie die fünf Meter dicken Ringmauern bezeugen. Durch die Felsen ist eine natürliche Trennung zwischen Ober- und Unterburg gegeben. Die Anlage wechselte im Laufe der Jahre mehrfach Besitzer und wurde stark vernachlässigt, bis sie im Jahre 1996 vom Land Südtirol erworben wurde. 2003 erhielt Extrembergsteiger Reinhold Messner die Erlaubnis, das Bergmuseum MMM Firmian in der ausgedehnten Burg- und Festungsanlage zu integrieren, das 2006 eröffnet wurde. Das Herzstück von Messners Museen befasst sich mit der Auseinandersetzung Mensch-Berg. Durch eine moderne Struktur aus Stahl und Glas erzählen Bilder, Skulpturen, symbolische Gegenstände und Reliquien in den alten Mauern von der Bedeutung der Berge für die Menschen. Im Weißen Turm hingegen befindet sich eine Dauerausstellung über die Geschichte von Schloss Sigmundskron, das ein besonders wichtiges politisches Symbol für Südtirol ist. Unter der Führung von Silvius Magnago forderten hier 1957 die Südtiroler eine Autonomie, und sein berühmter Satz „Los von Rom“ ging in die Südtiroler Geschichte ein. Im ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäude befindet sich heute ein Restaurant.

Der Ort St. Pauls und der Dom auf dem Lande

Die Fraktion St. Pauls ist reich an traditionellen Häuserfassaden und verwinkelten Erkern. Die Römerstraße Via Claudia Augusta soll einst hier durchgezogen sein. Von allen Richtungen erblickt man den 85 Meter hohen Kirchturm, dem die Pfarrkirche von St. Pauls den Beinamen „Dom auf dem Lande“ verdankt. Die Dorfkirche ist eine der größten und wichtigsten Sakralbauten Südtirols und ein echtes Meisterwerk der Baukunst. Über 250 Jahre dauerte der Bau dieses wuchtigen Gebäudes, darum weist es auch mehrere Stilrichtung auf: Die Kirchenhalle wurde im Stil der deutschen Spätgotik errichtet, während der Kirchturm Stilelemente der Renaissance aufweist und mit einer Zwiebelkuppel aus der Zeit des italienischen Barock abgeschlossen wurde. Obwohl der Bau unter der Leitung verschiedener Baumeister entstand, wirkt er sehr harmonisch und einheitlich. Im Turm befinden sich 9 Glocken: Die „Große“ Anna Maria ist mit ihren 3820 kg die siebtgrößte Glocke Südtirols. Sie wurde in der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen. Sehenswert in St. Pauls ist auch der Friedhof mit seinen Arkaden, um den sich einige alte Sagen wie zum Beispiel die des „Judenfahndls“ ranken.

Das Weindorf Girlan

In Girlan dreht sich alles um den Wein. Das sonnige Weindorf liegt eingebettet in die Rebenlandschaft Eppans und bietet verschiedenste Veranstaltungen zum Thema Wein: das Girlaner Kellerfest, die letzte Fuhre oder der Weinsommer in Girlan. Auch ein Weinlehrpfad durch die Weinberge wurde angelegt: Ausgehend vom Dorfzentrum vermittelt er Wissenswertes über heimische Rebsorten und den Weinbau. Der Wein selbst wird in den unterirdischen, weitverzweigten Kellerwelten von Girlan gelagert. Dem Hl. Martin von Tours zu Ehren, dem die Pfarrkirche geweiht ist, findet seit über 200 Jahren der traditionelle Martinimarkt statt.

Die Gleifkirche

Die Gleifkirche wurde 1716 erbaut und schließt den Eppaner Kreuzweg auf dem Kalvarienberg ab, der im 18. und 19. Jahrhundert von den Eppaner Patres angelegt wurde. Die Grabkirche im Renaissancestil zieren zwei kleine Kuppeltürme, ein Kreuzgratgewölbe und Stuckverzierungen. Von der Kirche genießen Sie einen schönen Ausblick über St. Michael und weite Teile des Überetsch.

Schloss Moos-Schulthaus

Schloss Moos-Schulthaus liegt hinter dem Kalvarienberg, oberhalb von Schloss Englar, und beherbergt heute ein kleines Museum. Es handelt sich um einen Komplex aus den nahe aneinandergebauten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden von Schloss Moos und Ansitz Schulthaus, die einst nicht im Besitz desselben Herren waren. Bereits um 1270 stand an diesem Ort eine kleine Burg, die später in den größeren Bau des Schlosses Moos integriert wurde. Noch heute ist der bescheidene Wohnturm der ehemaligen Burg an der Nordostecke klar ersichtlich. Die Gebäude wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut, einige Erneuerungen und Erweiterungen sind von außen zu erkennen, da die Gemäuer nicht verputzt sind. Im Inneren des Museum findet man Wandgemälde, eine gotische Stube, verschiedene Arbeitsgeräte und vieles mehr. Unterhalb des Ansitzes gehört auch die Katharinenkirche zum Gebäudekomplex. Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert wurde im 19. Jahrhundert in ein Wohnhaus umgebaut, später dann aber wieder ihrem ursprünglichen Zweck folgend hergerichtet.

Der Kalterer See

Der Kalterer See liegt südlich von Kaltern an der Südtiroler Weinstraße mitten in den Weinbergen. Dem Wein, der aus der in der Umgebung angebauten Vernatsch-Traube gekeltert wird, hat er sogar seinen Namen gegeben. Der größte natürliche Badesee Südtirols wird dank seiner geringen Tiefe sehr schnell warm und gilt als der wärmste Badesee der Alpen. Badeanstalten sowie Restaurants findet man am touristisch erschlossenen Ost- und Westufer. Am Südende des Sees befindet sich ein Schilfgebiet, in dem seltene Vögel und Sumpftiere zuhause sind und das daher unter Naturschutz steht. Beobachten kann man die artenreiche Fauna entlang des Holzstegs, der durch das Schilf führt und auch Teil der schönen Seerundwanderung ist. Sehr beliebt ist der Kalterer See bei Windsurfern, die hier im Sommer dank des warmen Südwindes optimale Bedingungen zum Wellenreiten vorfinden.

Die Mendelbahn und der Aussichtsberg Penegal

Die Mendel, der Hausberg Kalterns, war einst die kaiserliche Residenz. Kaiserin Sissi und der mitteleuropäische Adel verbrachten dort die „Sommerfrische“, aber auch Mahatma Gandi und Karl May waren schon dort. Den Mendelpass erreicht man mit einem Meisterwerk der Ingenieurskunst: Die steilste und längste durchgehende Standseilbahn Europas wurde 1903 eröffnet und macht noch heute die Anreise auf den Mendelpass zum Erlebnis. Auf einer Streckenlänge von 2,37 km und bei einer Steigung von 64% überwältigt Sie in nur 12 Minuten 850 Höhenmeter. Am geschichtsträchtigen Mendelpass angekommen genießen Sie den Blick über das Etschtal und das Südtiroler Unterland mit ihrer imposanten Bergkulisse und tauchen zudem in vergangene Zeiten ein. Im Sommer findet wöchentlich eine Mendelführung zur Geschichte und Tradition des Passes mit einer Historikerin statt. Vom Pass aus können Sie mehrere Wanderungen ins Nonstal, auf den Roen oder zum herrlichen Aussichtsort am Penegal unternehmen, von dem Sie eine atemberaubende Sicht auf Südtirols Süden, das Unesco-Weltnaturerbe Dolomiten, den Naturpark Adamello-Brenta und das Ortler-Massiv genießen.

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